stille
wenn man sich verschließt -
zum schutz,
hinter hohen mauern
dringt durch diese dicken wände -
auch nichts mehr nach außen
die worte sind versiegt...
zum schutz,
hinter hohen mauern
dringt durch diese dicken wände -
auch nichts mehr nach außen
die worte sind versiegt...
fata morgana - 18. Apr, 22:10 - rubrik: innenleben
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acuto - 18. Apr, 23:21
leben bedeutet
lieben, singen, lachen, weinen,
teilen, teilhaben und -nehmen -
und manchmal auch schweigen.
damit es sich neu ordnen kann.
oder so. ;-)
ganz lieben gruß dir, frau antje!
lieben, singen, lachen, weinen,
teilen, teilhaben und -nehmen -
und manchmal auch schweigen.
damit es sich neu ordnen kann.
oder so. ;-)
ganz lieben gruß dir, frau antje!
Lange-Weile - 19. Apr, 12:05
Optionen für Schmerz
Hallo Fata Morgana,
Stille ist uns Westlern fremd, denn schon von Kindes Beinen dringen Reize in schon viel zu hohem Maße in die Menschen. Die immer häufiger geborenen hyperaktiven Kinder sind ein Zeichen unserer Zeit mit der unbeschreiblichen Übereizung.
Doch du beschreibst die Stille im Leben, die sich aus dem Rückzug aus dem ergibt. Dahinter steckt sehr oft die Angst vor Verletzungen, die der Mensch auf diese Weise für die Zukunft vermeiden möchte. Aus diesem Rückzug entwckelt sich jedoch nur ein scheinbarer Schutz vor Verletzungen, sondern in ihm erwächst nur die Einsamkeit. Diese ist genauso schmerzhaft wie die Verletzung an sich.
Das heißt, der Schmerz läßt sich nicht wirklich umgehen,.Bei der Entscheidung bliebt lediglich die Option, für welche Art Schmerz der Mensch sich entscheidet.
Die gefühlten Verletzungen in einen Neuanfang - z.B. in einer Beziehung - sind in der Regel verdrängte Schmerzen aus Enttäuschungen aus zurückliegenden Ereignissen. Der "Neue" tappt aausversehen in ein Fettnäpfchen und kann den schon längst vergessenen alten Schmerz mit einem einzigen Satz wie eine Lawine loseisen und wieder aktuell werden lassen. Damit wrd die alte Verletzungschmerz wieder präsent.
Dagegen hilft ein differenziertes Beobacheten der eigenen emotionalen Vorgänge, ob sie grad an vergangenem oder an aktuellen Problemen nagen. Ich sah mich in solchen Momenten sozusagen bewußt doppelt. Einmal sah ich die altuelle verletzte LaWe und noch einmal als Forscherin nach den Ursachen meiner emotionalen Aufwallungen. Aus dieser Beobachtng erhab sich fast zu 90 %, dass es alte vergrabene Gefühle waren, die sich ihren Weg nach außen bahnten.
In mir hat sich eine "Wächterin" eingenistet, die dies alles überwacht, um mich vor Verletzungen zu schützen. Doch damit sie mich nicht aus Sicherheitsgründen nicht aus dem Leben zieht, darf ich ihr nicht zu 100% die Führung überlassen.
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag
Gruß LaWe
Stille ist uns Westlern fremd, denn schon von Kindes Beinen dringen Reize in schon viel zu hohem Maße in die Menschen. Die immer häufiger geborenen hyperaktiven Kinder sind ein Zeichen unserer Zeit mit der unbeschreiblichen Übereizung.
Doch du beschreibst die Stille im Leben, die sich aus dem Rückzug aus dem ergibt. Dahinter steckt sehr oft die Angst vor Verletzungen, die der Mensch auf diese Weise für die Zukunft vermeiden möchte. Aus diesem Rückzug entwckelt sich jedoch nur ein scheinbarer Schutz vor Verletzungen, sondern in ihm erwächst nur die Einsamkeit. Diese ist genauso schmerzhaft wie die Verletzung an sich.
Das heißt, der Schmerz läßt sich nicht wirklich umgehen,.Bei der Entscheidung bliebt lediglich die Option, für welche Art Schmerz der Mensch sich entscheidet.
Die gefühlten Verletzungen in einen Neuanfang - z.B. in einer Beziehung - sind in der Regel verdrängte Schmerzen aus Enttäuschungen aus zurückliegenden Ereignissen. Der "Neue" tappt aausversehen in ein Fettnäpfchen und kann den schon längst vergessenen alten Schmerz mit einem einzigen Satz wie eine Lawine loseisen und wieder aktuell werden lassen. Damit wrd die alte Verletzungschmerz wieder präsent.
Dagegen hilft ein differenziertes Beobacheten der eigenen emotionalen Vorgänge, ob sie grad an vergangenem oder an aktuellen Problemen nagen. Ich sah mich in solchen Momenten sozusagen bewußt doppelt. Einmal sah ich die altuelle verletzte LaWe und noch einmal als Forscherin nach den Ursachen meiner emotionalen Aufwallungen. Aus dieser Beobachtng erhab sich fast zu 90 %, dass es alte vergrabene Gefühle waren, die sich ihren Weg nach außen bahnten.
In mir hat sich eine "Wächterin" eingenistet, die dies alles überwacht, um mich vor Verletzungen zu schützen. Doch damit sie mich nicht aus Sicherheitsgründen nicht aus dem Leben zieht, darf ich ihr nicht zu 100% die Führung überlassen.
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag
Gruß LaWe
lyrik undercover - 20. Apr, 15:46
sehr schön und aus meiner Sicht auch ganz verschieden auszulegen, das gefällt mir
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