wege gehen

28
Jun
2008

leben

neues-jahr

ein neues jahr, der blick nach vorn -

...und die geister der vergangenheit
liegen kraftlos am boden

ihr habt mir lange genung das leben schwer gemacht…

19
Sep
2007

sei gut zu dir

...schreibt ihre feundin in dieser mail.

sei gut zu dir - diese worte lassen sie kurz stutzen. sie liest den satz noch einmal, versucht die worte zu zerpflücken und zu deuten - zu verstehen... sie überlegt, es kommt ihr vor, als liest sie etwas vollkommen neues... sie weiß nicht so recht -- und doch -- eigentlich - weiß sie es nur zu gut...

gut zu sich selbst sein - oder wie sie vor kurzem in einem ihrer vielen "klugen bücher" gelesen hat - liebe dich selbst. das klingt eigentlich ganz normal und selbstverständlich, doch in täglichen leben - wie bewusst tut man das, tut man es überhaupt...?


nach dem gestern erlebten, ist es ihr wieder bewusst geworden, es liegt noch ein langer weg vor ihr. sie ist schon ein ganzes stück unterwegs, darf aber jetzt nicht stehenbleiben - sie muss weitergehen.

und - sie wird sich von keinem mehr wehtun lassen...!

16
Sep
2007

es wird wieder getanzt...

mal sehen wie es hier so weitergeht -
auf jeden fall, werde ich es langsam angehen - keine beiträge, nur um etwas zu schreiben und dastehen zu haben.

die zeit ohne internet habe ich unterschiedlich erlebt. die meisten tage waren so mit arbeit angefüllt, dass mir sowieso keine zeit geblieben wäre, um den pc zu nutzen. auch waren (und sind) die gedanken voll mit allem möglichem.

dann gab es auch wieder momente, wo ich dachte - das wäre was für den blog...

als dann der eigentliche umzug erledigt war und die kraft am ende - ich wieder das nötigste an wäsche und geschirr zu hand hatte - saß ich ab und zu einfach nur da, ohne etwas zu tun. und dann fehlte mir das internet sehr - zur kommunikation, zum schreiben und lesen.

27
Jul
2007

wege gehen

wege-gehen

weg(e)gehen

7
Feb
2007

zögernd

wege1

noch dem ganzen
nicht recht trauend

unauffällig und leis

schaut sie ihr
beim aufstehen zu -


vorsichtig
und zögernd

©antje

6
Nov
2006

nebeltanz

nebel-eins

vielleicht
liegt das geheimnis darin -
den nebel schön zu finden

loslaufen
sich selbst vertrauen

schritt für schritt
nach vorn blicken

das gestern zurücklassen

nebel-zwei nebel-drei nebel-vier

31
Okt
2006

wiederfinden

finden

wieder
zu mir selbst finden
ganz langsam
aber fühlen
können
leben

18
Okt
2006

gehen

die herbstluft
riecht nach abschied

ganz tief
in mich aufnehmen
werde ich sie

es fällt dann leichter
zu gehen

10
Okt
2006

nicht ihr tag

gedanken kommen und gehen - scheinbar ständig. doch die meisten bleiben, zwingen sie immer wieder zum nachdenken, schlimmer noch - zum grübeln. am liebsten möchte sie sich ganz verschließen - vor allen menschen. das schauspielern: "ach mir geht es gut, alles ok..." - so dahin gesagt mit einem geübten lächeln - wie oft, nervt sie das selbst. doch soll sie die menschen die ihr lieb sind mit etwas belasten, was nur sie ganz allein betrifft...? was werden diese dann denken - sie sollen sich ihretwegen nicht sorgen.

nein, heute ist nicht ihr tag. der kopf dröhnt und die müdigkeit schmerzt.
gleich nachdem j. in die schule gegangen war, hatte sie sich im wohnzimmer hingelegt. sollte sich die welt da draußen doch ohne sie weiterdrehen. die tabletten ließen die schmerzen weniger werden und sie schlief wieder ein.


...wo ist nur das kabel ? in der neuen tasche ihres laptops, wo es hingehört - liegt es nicht. sie sucht, so viele möglichkeiten gibt es doch gar nicht. ob sie es beim letzten besuch ihrer eltern dort vergessen hat ? nach kurzer zeit findet sie es unter dem pc schreibtisch neben den anderen kabeln.

dann öffnet sie die balkontür und lässt die warme sonnige herbstluft ins zimmer - macht es sich mit einem heißen tee auf dem sofa bequem, um mit dem laptop ihre gedanken aufzuschreiben...

denn die hoffnung, dass mit jedem geschriebenen buchstaben der schmerz etwas weniger wird, hat sie noch nicht aufgegeben…

26
Sep
2006

aufräumen

und wieder einmal räumt sie ihren schreibtisch auf - all das vollgeschriebene papier...

so vieles hat sie angefangen, notiert und dann doch nicht zu ende gebracht.
sie schaut es durch, flüchtig und fast abwesend. alle diese buchstaben sind ihr leben und wenn sie auf das datum einzelner zettel sieht, liegt einiges davon bereits zwei jahre zurück.
sie liest, nein überfliegt ihre zeilen und erinnert sich an begebenheiten, die dem geschriebenen vorausgegangen waren.

sie bemerkt den roten faden, der sich unübersehbar durch all diese nun zerknüllten zettel zieht
wieviel ihrer seele liegt darin...

sie bringt es zum papiermüll - und hat das gefühl mit dem aufräumen begonnen zu haben.
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