... erinnert an die "kinderfrage": wo ist der wind, wenn er nicht weht; ... erinnert auch an den energieerhaltungssatz in der physik, an
1 art triviales unsterblichkeitstheorem; das beschränkte ich ist auf konstanz, unendlichen fortgang angelegt; den eigenen tod kann man sich nicht vortstellen, deshalb ist es - mit freud- unbewusst von seiner unsterblichkeit überzeugt; aber deine uralten u doch immer neu u zu recht zu stellenden fragen haben mich auf 1 andere assoziation gebracht; vor jahren las ich mit begeisterung günther anders, welcher noch immer als DER kulturphilosoph u halb vergessene zeitgeistkritiker österreichs gilt; in seinen "ketzereien" fand ich folgende fesselnde stelle:
stand über 1 halbe stunde fasziniert vor dem wälzenden wasser (gemeint ist der fluss traun) ... wenn die wassermassen ahnten, welche philosophischen aufgaben sie stellten! was ist schwerkraft? offenbar das gegenteil von explosion, 1 nach innen plodieren, also 1 implosion des exzentrischen. ist die erde hochimplosiv? da die gravitation pausenlos wirksam ist, müsste (=muss) der erdball pausenlos schrumpfen in richtung erdmittelpunkt, der schließlich (ja, als was? als atom? als energiequantum?) jedenfalls als 1ziges residuum übrigbleiben würde (=wird). die wasser wälzen sich weiter. sich? oder werden sie gewälzt. außerdem müsste (=muss) dann gelten, dass die masse des globus um so dichter wird, je näher sie dem erdmittelpunkt liegt. ... gibt es dafür empirische bestätigungen? es wälzt weiter. widerstandunfähig?gierig? ja, was von beiden? wie sind aktivität u passivität verteilt? ist, was da vor sich geht, zentripetal, 1sich-stürzen oder 1 gerissen-werden? hat (oder ist?) der mittelpunkt "begierde", alle außerhalb seiner befindlichen massen an sich bzw. in sich zu ziehen? wie kann 1 punkt begiere haben? "passiert" also der traun das wälzen nur? steht sie unter sturzzwang? oder wirft sich umgekehrt die masse begierig dem mittelpunkt entgegen? geschieht diesem nur, dass es ziel oder opfer des begierigen wassers ist? und wenn selbst diese fragen beantwortet wären, wenn wir uns zb für die aktivität des mittelpunktes, also für das "attrahieren" entscheiden -"will" dieser mittelpunkt denn attrahieren? hat er "lust" auf das, was er attrahiert? wenn ja, warum? oder muss er attrahieren? passiert ihm das nur ? steht er unter attrahierungszwang? gezwungen durch wen, durch was? dieselbe frage gegenüber der wälzende traun. wenn wir uns für deren "sich wälzen" entscheiden - giert sie nach dem mittelpunkt? warum? oder "passiert" ihr diese gier nur?"muss" sie wollen? "will" sie müssen? stößt es ihr nur zu, vorwärts zu wollen? - u stürzt dann "alles"? gibt es nicht auch die gegenbewegung? wächst nicht der baum, an dem ich lehne, nach oben? fort vom mittelpunkt? besteht das leben vielleicht darin, sich von der gravitation relativ unabhängig machen zu können? u ist das gehorsame stürzen vielleicht nur zeichen der unselbständigkeit? des totseins? vielleicht ist das alternativpaar "aktiv/passiv" sinnlos, vielleicht ist es unangemessen, die natur darauf hin abzufragen, vielleicht gibt es die alternativen nur für "erscheinungen"? vielleicht handelt es sich ... nur um 1 verstandesform? von der uns freizumachen, wir nicht die freiheit haben? die traun wälzt weiter. unbekümmert, dass sie von mir "bedacht" wird. warum sollte ich mich um "sie " kümmern? wälz dich! - nachhause.
(1 tag später hielt g.a. folg. kurze ansprache an die schäumende wellen:) ... und auch ihr, ihr heutigen wellen, stürzt wie eure gestrigen vorgängerinnen. wie solltet ihr auch wissen, was ich denen gestern erzählt habe? unterstellt: nicht der mittelpunkt ist es, der euch zu sich zieht, sondern "ihr" seid es, dies sich ihm so atemlos gierig entgegenstürzen, ihm: dem schwarzen loch, so als sei dieses punktuelle nichts eure heimat- wozu eigentlich? ahnt denn keine von euch, dass ihr diesen zielpunkt eurer gier niemals erreichen werdet? das ihr, wie alle eure vorgängerinnen, frustriert bleiben werdet? weil sich vor euch millionenfach euresgleichen millionenfaches gestein hinuntergestürzt hat u sich drängelt u staut, um vor euch, den zu spät kommenden, das ziel, das euch allen gemeinsame, zu erreichen. u dass dieser globus, unsere erde, aus nichts anderem besteht, als aus diesen sich - stauenden? nein, ihr ahnt es nicht. u unterstellt selbst, ihr erreicht den punkt eurer gier trotzdem - ahnt ihr denn nicht, dass ihr verschluckt wäret u ausdehnungslos u 1 NICHTS im NICHTS u das glück niemals würdert auskosten können? - nein, ihr ahnt es nicht. u unterstellt selbst, ihr "hättet" etwas von eurem nichtmehrdasein - ahnt ihr denn nicht, das ihr dort nicht "zu hause" wäret, das der ball, nach desen zentrum ihr so giert, selbst gar kein zentrum ist? vielmehr selbst nach seinem zentrum giert, in das er sich um sein leben gerne stürzen würde? u dass selbst dieses 2. zentrum, u millionen von solchen zentren, die wir "sonnen" nennen, von denen ihr aber nie etwas gehört habt, u millionen von wolken von solchen sonnen - dass diese wiederum, statt zusammenzustreben, umgekehrt "auseinanderstreben", auseinanderrasen: nämlich fort von ihrem allerersten mittelpunkt, vom orte ihres ursprungs, den sie durch 1 erste, die weltschaffende explosion, die wir den "big bang" nennen, verlassen haben, die explosion, deren "kinder" auch ihr seid, wenn ihr euch daran auch nicht mehr erinnert. ja, meine lieben, ich muss euch enttäuschen; statt, wie ihr hofft, heimzukehren, reist ihr mit dem stern, dessen teile ihr nun seid, weit hinaus in die räume, da ihr, nein, eure mutterkugel, die erde, nein, euer planetensystem, nein, eure galaxien, pausenlos hinausjagt in fremde räume, ja, in die fremdesten, da ihr sie erst schafft durch euren reise, da sie vor euch nicht gewesen waren. wozu euer wildes heimweh, da das, wohin ihr strebt, selbst hinausstrebt u seine heimat nie wiedererlangen wird? ihr hört nicht? ihr hört nicht zu? denn das euer rauschen 1 schubertartige antwort sei, das könnt ihr mir nicht weismachen. warum also so viele umstände, eurem mittelpunkt entgegtenzustürzen, da ihr alle, auch eurer mittelpunkt, nicht zusammen-stürzt, sondern auseinander? u da selbst die zusammengestürzten, also die wirklichen schwarzen löcher auch noch fortrasen, als sei 1 dämon hinter ihnen her? hört ihr? haltet ein? welch unsinn, so zu tun, als stürztest ihr zurück, da ihr doch mit allen weiter fortstürzt vom punkte eurer herkunft? ihr wollt nicht hören? ihr wollt nicht antworten? ihr wollt nicht wissen, was euch geschieht? ihr "müsst"! könnt ihr euch nicht 1 beispiel nehmen an den weiden an eurem ufer? die dem stürzen widerstehen? u die nur deshalb nach unten wachsen, um, dem stürzen widerstehend, nach oben zu "wachsen"?. in großer weigerung, die "leben" heißt?
diesem - nicht nur in der sprache an nietzsche erinnernden furor- ist "nichts" mehr hinzuzufügen.
... vielleicht zu "guter letzt" noch 1 kleiner einfacher antwortversuch zur "letzten frage": in analogie zu 1 bibelstelle würde ich salopp sagen: der wind ( = sinnbild für den hl geist, der auch liebe sein soll od "ist"?), weht, wo ER will! oder wies im uralten schlager bei der
c. francis zu hören war: die liebe ist 1 seltsames spiel, sie kommt u geht von einem zum andern...
durch die blume
1 art triviales unsterblichkeitstheorem; das beschränkte ich ist auf konstanz, unendlichen fortgang angelegt; den eigenen tod kann man sich nicht vortstellen, deshalb ist es - mit freud- unbewusst von seiner unsterblichkeit überzeugt; aber deine uralten u doch immer neu u zu recht zu stellenden fragen haben mich auf 1 andere assoziation gebracht; vor jahren las ich mit begeisterung günther anders, welcher noch immer als DER kulturphilosoph u halb vergessene zeitgeistkritiker österreichs gilt; in seinen "ketzereien" fand ich folgende fesselnde stelle:
stand über 1 halbe stunde fasziniert vor dem wälzenden wasser (gemeint ist der fluss traun) ... wenn die wassermassen ahnten, welche philosophischen aufgaben sie stellten! was ist schwerkraft? offenbar das gegenteil von explosion, 1 nach innen plodieren, also 1 implosion des exzentrischen. ist die erde hochimplosiv? da die gravitation pausenlos wirksam ist, müsste (=muss) der erdball pausenlos schrumpfen in richtung erdmittelpunkt, der schließlich (ja, als was? als atom? als energiequantum?) jedenfalls als 1ziges residuum übrigbleiben würde (=wird). die wasser wälzen sich weiter. sich? oder werden sie gewälzt. außerdem müsste (=muss) dann gelten, dass die masse des globus um so dichter wird, je näher sie dem erdmittelpunkt liegt. ... gibt es dafür empirische bestätigungen? es wälzt weiter. widerstandunfähig?gierig? ja, was von beiden? wie sind aktivität u passivität verteilt? ist, was da vor sich geht, zentripetal, 1sich-stürzen oder 1 gerissen-werden? hat (oder ist?) der mittelpunkt "begierde", alle außerhalb seiner befindlichen massen an sich bzw. in sich zu ziehen? wie kann 1 punkt begiere haben? "passiert" also der traun das wälzen nur? steht sie unter sturzzwang? oder wirft sich umgekehrt die masse begierig dem mittelpunkt entgegen? geschieht diesem nur, dass es ziel oder opfer des begierigen wassers ist? und wenn selbst diese fragen beantwortet wären, wenn wir uns zb für die aktivität des mittelpunktes, also für das "attrahieren" entscheiden -"will" dieser mittelpunkt denn attrahieren? hat er "lust" auf das, was er attrahiert? wenn ja, warum? oder muss er attrahieren? passiert ihm das nur ? steht er unter attrahierungszwang? gezwungen durch wen, durch was? dieselbe frage gegenüber der wälzende traun. wenn wir uns für deren "sich wälzen" entscheiden - giert sie nach dem mittelpunkt? warum? oder "passiert" ihr diese gier nur?"muss" sie wollen? "will" sie müssen? stößt es ihr nur zu, vorwärts zu wollen? - u stürzt dann "alles"? gibt es nicht auch die gegenbewegung? wächst nicht der baum, an dem ich lehne, nach oben? fort vom mittelpunkt? besteht das leben vielleicht darin, sich von der gravitation relativ unabhängig machen zu können? u ist das gehorsame stürzen vielleicht nur zeichen der unselbständigkeit? des totseins? vielleicht ist das alternativpaar "aktiv/passiv" sinnlos, vielleicht ist es unangemessen, die natur darauf hin abzufragen, vielleicht gibt es die alternativen nur für "erscheinungen"? vielleicht handelt es sich ... nur um 1 verstandesform? von der uns freizumachen, wir nicht die freiheit haben? die traun wälzt weiter. unbekümmert, dass sie von mir "bedacht" wird. warum sollte ich mich um "sie " kümmern? wälz dich! - nachhause.
(1 tag später hielt g.a. folg. kurze ansprache an die schäumende wellen:) ... und auch ihr, ihr heutigen wellen, stürzt wie eure gestrigen vorgängerinnen. wie solltet ihr auch wissen, was ich denen gestern erzählt habe? unterstellt: nicht der mittelpunkt ist es, der euch zu sich zieht, sondern "ihr" seid es, dies sich ihm so atemlos gierig entgegenstürzen, ihm: dem schwarzen loch, so als sei dieses punktuelle nichts eure heimat- wozu eigentlich? ahnt denn keine von euch, dass ihr diesen zielpunkt eurer gier niemals erreichen werdet? das ihr, wie alle eure vorgängerinnen, frustriert bleiben werdet? weil sich vor euch millionenfach euresgleichen millionenfaches gestein hinuntergestürzt hat u sich drängelt u staut, um vor euch, den zu spät kommenden, das ziel, das euch allen gemeinsame, zu erreichen. u dass dieser globus, unsere erde, aus nichts anderem besteht, als aus diesen sich - stauenden? nein, ihr ahnt es nicht. u unterstellt selbst, ihr erreicht den punkt eurer gier trotzdem - ahnt ihr denn nicht, dass ihr verschluckt wäret u ausdehnungslos u 1 NICHTS im NICHTS u das glück niemals würdert auskosten können? - nein, ihr ahnt es nicht. u unterstellt selbst, ihr "hättet" etwas von eurem nichtmehrdasein - ahnt ihr denn nicht, das ihr dort nicht "zu hause" wäret, das der ball, nach desen zentrum ihr so giert, selbst gar kein zentrum ist? vielmehr selbst nach seinem zentrum giert, in das er sich um sein leben gerne stürzen würde? u dass selbst dieses 2. zentrum, u millionen von solchen zentren, die wir "sonnen" nennen, von denen ihr aber nie etwas gehört habt, u millionen von wolken von solchen sonnen - dass diese wiederum, statt zusammenzustreben, umgekehrt "auseinanderstreben", auseinanderrasen: nämlich fort von ihrem allerersten mittelpunkt, vom orte ihres ursprungs, den sie durch 1 erste, die weltschaffende explosion, die wir den "big bang" nennen, verlassen haben, die explosion, deren "kinder" auch ihr seid, wenn ihr euch daran auch nicht mehr erinnert. ja, meine lieben, ich muss euch enttäuschen; statt, wie ihr hofft, heimzukehren, reist ihr mit dem stern, dessen teile ihr nun seid, weit hinaus in die räume, da ihr, nein, eure mutterkugel, die erde, nein, euer planetensystem, nein, eure galaxien, pausenlos hinausjagt in fremde räume, ja, in die fremdesten, da ihr sie erst schafft durch euren reise, da sie vor euch nicht gewesen waren. wozu euer wildes heimweh, da das, wohin ihr strebt, selbst hinausstrebt u seine heimat nie wiedererlangen wird? ihr hört nicht? ihr hört nicht zu? denn das euer rauschen 1 schubertartige antwort sei, das könnt ihr mir nicht weismachen. warum also so viele umstände, eurem mittelpunkt entgegtenzustürzen, da ihr alle, auch eurer mittelpunkt, nicht zusammen-stürzt, sondern auseinander? u da selbst die zusammengestürzten, also die wirklichen schwarzen löcher auch noch fortrasen, als sei 1 dämon hinter ihnen her? hört ihr? haltet ein? welch unsinn, so zu tun, als stürztest ihr zurück, da ihr doch mit allen weiter fortstürzt vom punkte eurer herkunft? ihr wollt nicht hören? ihr wollt nicht antworten? ihr wollt nicht wissen, was euch geschieht? ihr "müsst"! könnt ihr euch nicht 1 beispiel nehmen an den weiden an eurem ufer? die dem stürzen widerstehen? u die nur deshalb nach unten wachsen, um, dem stürzen widerstehend, nach oben zu "wachsen"?. in großer weigerung, die "leben" heißt?
diesem - nicht nur in der sprache an nietzsche erinnernden furor- ist "nichts" mehr hinzuzufügen.
... vielleicht zu "guter letzt" noch 1 kleiner einfacher antwortversuch zur "letzten frage": in analogie zu 1 bibelstelle würde ich salopp sagen: der wind ( = sinnbild für den hl geist, der auch liebe sein soll od "ist"?), weht, wo ER will! oder wies im uralten schlager bei der
c. francis zu hören war: die liebe ist 1 seltsames spiel, sie kommt u geht von einem zum andern...
um zu sinnfreiem schluss zu kommen .....
aber nett zu lesen. ;-)